Cyberfootprint Solutions: Strategies for Lighter Digital Impact
Cyberfootprint Solutions: Strategies for Lighter Digital Impact (Projekt-Nr. 2025-1-TR01-KA220-SCH-000356003) ist ein Erasmus+-Kooperationsprojekt im Schulbereich, das die digitale Transformation von Bildungseinrichtungen mit dem Leitprinzip der Nachhaltigkeit verbindet. Das Konsortialprojekt adressiert eine zunehmend relevante Herausforderung moderner Bildungssysteme: die ökologischen Auswirkungen der Digitalisierung. Im Rahmen des Projekts arbeiten Partnerorganisationen aus mehreren europäischen Ländern – Gaziantep University (Türkei), Balikesir University (Türkei), Denizli MEM (Türkei), Goethe Universität (Deutschland), Transsilvania University (Rumänien) und Lusófona University (Portugal) – gemeinsam daran, Strategien und Werkzeuge zu entwickeln, die Schulen dabei unterstützen, ihren digitalen CO?-Fußabdruck nachhaltig zu reduzieren. An der Goethe Universität wird das Projekt durch Dr. K. Valerie Carl geleitet.
Das Projekt verfolgt das übergeordnete Ziel, ein stärkeres Bewusstsein für die ökologischen Folgen digitaler Technologien zu schaffen und gleichzeitig konkrete Lösungsansätze für einen ressourcenschonenden digitalen Schulalltag bereitzustellen. Dabei konzentriert sich Cyberfootprint Solutions auf drei zentrale Handlungsfelder: die Sensibilisierung von Schüler:innen und Lehrkräften für digitale Fußabdrücke, die Entwicklung pädagogischer Konzepte und Lehrmaterialien zur Reduktion digitaler Umweltbelastungen sowie die Förderung nachhaltiger und energieeffizienter Praktiken.
Im Rahmen des Projekts werden zunächst die digitalen Nutzungsgewohnheiten und Bedarfe der Zielgruppen untersucht. Aufbauend auf dieser Analyse werden Bildungsressourcen, Methoden und Kriterien entwickelt, die Schulen dabei unterstützen, nachhaltige digitale Praktiken in ihren Alltag zu integrieren. Ziel ist es, Schüler:innen und Lehrkräfte zu befähigen, digitale Technologien bewusster und ressourcenschonender einzusetzen und damit aktiv zur Verringerung ihres digitalen ökologischen Fußabdrucks beizutragen.
Darüber hinaus bietet das Projekt Schulen konkrete Unterstützung bei der Gestaltung umweltfreundlicher digitaler Infrastrukturen. Durch die Entwicklung von Green-Web-Kriterien und nachhaltigen Webdesign-Ansätzen sollen Schulen in mehr Energieeffizienz unterstützt und deren Ressourcenverbrauch reduziert werden. Gleichzeitig werden die Projektergebnisse so aufbereitet, dass sie langfristig in unterschiedlichen Bildungskontexten eingesetzt und weiterentwickelt werden können.
Die Umsetzung des Projekts erfolgt in vier miteinander verbundenen Arbeitspaketen. Das erste Arbeitspaket (Project Management and Implementation) bildet das organisatorische Fundament des Projekts und gewährleistet die koordinierte Zusammenarbeit aller Partner. Das zweite Arbeitspaket (Digital Footprint and User Needs Assessment – DFUNA) analysiert digitale Nutzungs- und Verhaltensmuster, um die Bedürfnisse der Zielgruppen zu identifizieren. Darauf aufbauend entwickelt das dritte Arbeitspaket (Digital Greenprint) einen umfassenden Nachhaltigkeitsrahmen sowie innovative Bildungsressourcen und Instrumente für Schulen. Das vierte Arbeitspaket (Digital Greenwave) fokussiert die Verbreitung, Implementierung und langfristige Verankerung der Projektergebnisse, um eine nachhaltige Wirkung über die Projektlaufzeit hinaus sicherzustellen.
Link zur Projektwebseite: https://www.digifootprinteu.com/
Link zu Instagram: https://www.instagram.com/digifootprinteu/
